Astor Piazzolla

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Astor Piazzolla

Im Alter von sechs schenkt ihm sein Vater ein Bandoneon. Trotz seiner Enttäuschung, weil er lieber Rollschuhe bekommen hätte, lässt er sich auf das Instrument ein. Da ihn die klassische Musik anzieht, wird er später Komposition mit Alberto Ginastera studieren - ein bekannter Komponist des 20. Jahrhunderts - und später in Paris mit Nadia Boulanger, so dass er eine solide Ausbildung als Komponist erfährt.

Nadia Boulanger, damals eine der einflussreichsten Lehrer(innen), erkannte, daass Piazzolla im Tango seinen Stil und seine Identiät fiden würde und ermunterte ihn, seine Karriere als Komponist dieser From der Kompositiion zu widmen. Damit wurde eine neue Phase seiner Arbeit eingleitet und ihn lebenslang prägen. Sein auf Erneuerung sinnender Geist und seine Kühnheit in der Suche nach neuen Klangfarben, Rhythmen und Harmoniern bestimmen ein sich stets weiter entwickelndes Werk.

Piazzola wurde lange abgewiesen, kritisiert und erlitt viele Frustrationen, und doch errang er nach und nach seinen wohlverdienten Platz. Seine Musik, so könnte man sagen, ist auch Teil der Stadtlandschaft von Buenos Aires geworden, auch hier der stete Drang nach Neuem und hier die instinktive Verankerung seiner Kunst.

Pizzola hat einen revolutionären Tangostil geschaffen, in seiner Resonanz weit hinausreichend über die Grenzen der Volksmusik und die nun zum universellen Repertoire gehört. Seine Musik wurde auf den wichtigsten Bühnen der Welt gespielt. Ohne Zweifel ist er eine herausragende Figur der argentinischen Musik.