Germaine Tailleferre

Germaine Tailleferre



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Preis : 14.90 €

(1892-1983)

Für ihr Studium am Konservatorium von Paris werden ihr die höchsten Auszeichnungen zuteil. Sie lernt Darius Milhaud und Arthur Honegger kennen, mit denen sie sich bald eng befreundet. 1918 wird Germaine Tailleferre von Erik Satie und Jean Cocteau eingeladen, sich der "Gruppe der Sechs" ( mit Poulenc, Auric und Durey ) anzuschließen.

Unter dem Einfluß Jean Cocteaus wenden sich diese jungen Komponisten entschieden gegen die "impressionistischen Nebel" und gegen "wagnerisches Pathos." Zugleich lassen sie sich gern von volkstümlicher Musik inspirieren. Germaine Tailleferre setzt in ihren Kompositionen intuitiv polytonale Stilmittel ein, bleibt aber grundsätzlich der musikalischen Tradition verbunden, besonders den Meistern des 18. Jahrhunderts.

Germaine Tailleferre war Freundin von Stravinsky, Diaghilev, Ravel, Chaplin, Picasso und arbeitete mit den größten Schriftstellern ihrer Zeit zusammen: mit Claudel, Valéry, Ionesco, Soupault... Für ihre optimistische Musik hat sie die berühmtesten Interpreten ihrer Zeit gewonnen: Ricardo Vinès, Marguerite Long, Arthur Rubinstein, Jaques Thibaud, Alfred Cortot, Lily Laskine, Nicanor Zabaleta... und so namhafte Dirigenten wie Pierre Monteux, Thomas Beecham, Leopold Stokowsky, Serge Koussevitzky, Willem Mengelberg..

Ihr wurde das große Verdienstkreuz verliehen, der Große Preis für Musik der Akademie der Künste und der Große Musikpreis der Stadt Paris.

Alfred Cortot, der Interpret ihrer ersten Sonate für Klavier und Violine (mit Jacques Thibaud) und ihres ersten Konzertes für Klavier und Orchester, räumt ihr in der Geschichte der französischen Klaviermusik einen "auserwählten Platz" ein. "Ihre Werke, so schreibt er, "bieten dem Virtuosen den kostbaren Vorteil, in Kenntnis subtilster pianistischer Anforderungen komponiert worden zu sein...".

Georges Hacquard, Präsident der Association Germaine Tailleferre