Felicitas Bergmann

Felicitas Bergmann

mezzo-soprano



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Felicitas Bergmann studierte im Rahmen ihrer umfassenden musikalischen Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin zunächst Violine, ehe sie sich ganz auf das Gesangsstudium bei der Kammersängerin Bella Jasper konzentrierte. Sie produzierte sich alsbald in vielen Konzerten und in Rundfunkaufnahmen deutscher Romantik. Später arbeitete sie mit Renata Scotto an ihrem Opernrepertoire und mit Christa Ludwig vertiefte sie ihre Kenntnisse der Liedinterpretation.

1991 siedelte Felicitas Bergmann nach Frankreich über, von wo aus sie einer vielseitigen internationalen Konzerttätigkeit nachgeht: Sie gibt Liederabende, singt in Oratorien, Opernkonzerten (Mozartsaal, Wien) in romantischer und in zeitgenössischer Musik an Orten wie dem Pariser Musée d'Orsay, sowie auch live in Radio France. Mit Noël Lee interpretiert sie Schumanns Ballade vom Heidenknaben.

Unter anderem tritt sie in der Oper Vichy als Phèdre im Syllabaire pour Phèdre von Maurice Ohana auf. Eine CD der Produktion unter der Leitung von Roland Hayrabédian wird (inter)national ausgezeichnet.

Felicitas Bergmann interpretiert Dido (Dido and Aeneas, Purcell) mit dem Orchestre des pays de Savoie und ist vielerorts in Frankreich, Deutschland und in Brüssel im Théâtre de la Monnaie mit dem alto solo der Kleinen Feierlichen Messe von Rossini zu hören.

Felicitas Bergmann hat verschiedene Werke zeitgenössischer Komponisten uraufgeführt, die zum Teil auf CD vorliegen.

Seit einigen Jahren gilt ihr besonderes Interesse Komponistinnen wie Fanny Hensel, Clara Schumann, Johanna Kinkel und vielen anderen, deren oft vergessene oder vernachlässigte Werke sie regelmässig in ihre Liederabende einbezieht.